Warum eine Schreibmaschine?

 

Vielleicht hast du einige der Clips gesehen und dich gefragt: Warum nur kommt hier eine Schreibmaschine vor? Was hat die mit dem ganzen Thema und der Idee hinter dem Projekt 28 zu tun?

Ich gebe zu, dass die Schreibmaschine am Anfang nur ein Stilelement war. Mir hat sie gefallen und sie hat die verschiedenen Videos miteinander verbunden. Mit der Zeit wurde mir aber klar, dass die Schreibmaschine den Gedanken von 28 eigentlich sehr gut einfängt: ein verstaubtes Medium, das im Video neu in Szene gesetzt wird. Die Technik von früher, kombiniert mit den Möglichkeiten von heute. Das Alte in neuem Gewand.

Das ist auch das Anliegen von mir und den Menschen, die das Projekt 28 unterstützt haben. Jeder von uns steht hinter der Adventgemeinde, ihrem Glauben und ihrem Gott. Wir glauben, dass diese Kirche von Gott ins Leben gerufen wurde, geführt wurde und immer noch geführt wird. Im Jahr 2013 hat diese Kirche ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert – wahrscheinlich hätte damals in 1863 niemand gedacht, dass die Welt sich noch so lange drehen würde. In so einer langen Zeit können viele Dinge, für die man einmal gekämpft und viel eingesetzt hat, als selbstverständlich und nicht mehr so kostbar erscheinen wie am Anfang.

Das ist schade. Und deshalb ist es wertvoll, sich mit dem auseinanderzusetzen, wofür unsere Kirche steht. Was uns mit anderen Christen verbindet und was uns von anderen Christen unterscheidet, was Gott uns anvertraut hat. Nur so können wir den Weg weiter gehen, den Gott für uns vorbereitet hat.

Und deshalb die Schreibmaschine. Das Alte, das vielleicht nicht mehr interessant oder besonders scheint, soll neu entdeckt werden. Wenn dein Interesse an den Glaubenspunkten geweckt wird und du tiefer verstehen willst, was Adventist-Sein bedeutet, dann hat das Projekt 28 genau seinen Zweck erfüllt.